Die dunkle Seite deiner Mutter...

Emotionaler Missbrauch, Abhängigkeit, Bindung, Manipulation, Ablehnung der Abnabelung


Wie schön, dass du wieder hier bist. Ich möchte mich heute einem Thema widmen, das viele ihr Leben lang in den Keller ihres Unterbewusstseins verdrängen. Die Wahrheit tut manchmal weh, doch ist es nicht das was wir suchen? Die Wahrheit? Antworten auf quälende Fragen? Ruhe?


Um das Leben lieben zu können, müssen wir die Pflaster unserer alten Wunden abziehen, um sie endlich heilen zu lassen. Schmerz ist ein Gefühl. Leiden ist unsere bewusste Entscheidung in Form der Verdrängung.

Zunehmend mehr Menschen erkennen die oftmals destruktiven Weitergaben ihrer Mutter, welche ihnen als vermeintliche Liebe verkauft worden sind. Da jeder Mensch Liebe anders definiert, gehe ich davon aus, dass du diesen Beitrag liest, weil du ebenso entschlossen hast, dass Kontrolle das Gegenteil von Liebe ist. Natürlich übernehmen wir ebenso Schattenaspekte unseres Vaters, doch in diesem Beitrag, möchte ich mich der weiblichen Seite widmen.





AUSZUG AUS MEINEM DEEP-WORKBOOK:




Es ist möglich, dass wir schon vorbelastet geboren werden. Emotionen und Grundeinstellungen, hauptsächlich der Mutter, mit der wir im Mutterleib durch die Plazenta und natürlich auch energetisch verbunden sind, wirken sich auf uns ab der ersten Sekunde unseres Herzschlages aus. Viele Forschungen zeigen, dass Menschen die „nicht aufgeklärten Traumata“ der Eltern mitübernehmen.


In den ersten 6 Jahren befinden wir uns in der sogenannten Prägephase. In dieser Zeit speichern wir alles was wir lernen tief in unserem Unterbewusstsein. Du wirst sozusagen zum Spiegel deiner Eltern. Du speicherst alles, das deine Eltern immer wieder sagen oder tun und kopierst es.


Im Laufe unseres Lebens ist uns nicht bewusst, dass wir noch immer nach dieser Erst-Einstellung handeln. Doch unbewusst halten wir uns an alle Vorgaben, die wir in dieser Zeit übernommen haben. Sätze wie: „Das kannst du sowieso nicht.“ stellen eine stark blockierende Komponente dar, denn unser Unterbewusstsein folgt und erfüllt diese Sätze bedingungslos.

Konflikte, die als Kind nicht lösbar sind, wie ständige Streitereien der Eltern, Gefühle von Abneigung oder Verletzungen durch Worte oder gar Taten, bleiben dort aber gespeichert. Hiermit werden die Ursachen von (vor allem chronischen) Erkrankungen gelegt.

Unbewusste Verletzungen und Konflikte wollen irgendwann gesehen und aufgelöst werden. Geschieht dies nicht, verursachen sie körperliche Symptome.


Immerwiederkehrende Krankheiten und Entzündungen finden größtenteils ihren Ursprung in den ersten 6 Lebensjahren.




Vielleicht bist du ein Mensch, der beschlossen hat, erst Kinder in diese Welt zu setzen, wenn gewisse Muster durchbrochen worden sind. Dafür braucht es eine bewusste Entscheidung sich selbst und die eigene Mutter (vor allem die Schattenseiten) zu durchleuchten. Ich für meinen Teil, habe beschlossen meine Wunden zu heilen, doch Narben bleiben und werden zu unseren Empfindlichkeiten...



MY STORY


Meine Eltern bezeichnen mich heute noch als eher störrisches Kind. Vor ca. 3 Jahren erfuhr ich (nach meinem Burnout), dass ich hochsensibel bin. Hochsensible Menschen nehmen alles ca. 14 mal intensiver wahr, als "normale" Menschen. Ich lebte jede Facette an Emotionen sehr intensiv. 14 mal so intensiv. Nicht nur meine eigenen, sondern auch die von anderen. (Empath) Zuhause bekam ich deswegen keine Problem-Lösungen oder tiefgreifende Aufklärungen, sondern Mitleid oder Verurteilungen. Von klein auf projizierte meine Mutter ihr Leid aus ihrer Kindheit auf mich. Jedes Mal wenn ich einen Schattenaspekt, für den sie selbst verurteilt wurde, lebte, machte sie das selbe mit mir. Ich hörte ständig, dass ich dumm, verrückt, krank, zu laut, zu anders, zu intensiv, einfach zu außer-gewöhnlich bin. Diese Sätze höre ich auch heute noch, jedoch weiß ich, dass sie mich damit unterdrücken und klein halten will. (Ein Familienmuster, das sie selbst durchmachen musste.) In meiner Kindheit wurde ich Opfer einer sexuellen Misshandlung in Kreisen meiner Familie, die meine Mutter beobachtet hatte. Ein Thema, das bis heute als "nicht so schlimm" von meinen Eltern gewertet wird. Die Begründung dafür war, dass ich ich ja nie etwas gesagt hätte. In meiner Pubertät fing ich an, offensichtlich nach Hilfe zu schreien. Ich nahm in ein paar Monaten ca. 10 kg ab, sodass Lehrer meine Eltern benachrichtigten, dass sie sich Sorgen machten. Auch hier wurde über die Lehrer gelacht, denn die haben natürlich schlichtweg maßlos überreagiert. In meiner Party-Zeit fing ich an mit verschiedenen Drogen zu experimentieren. Sogar offenkundig meiner Familie gegenüber. Auch hier wurde keine Hilfe von Außen eingeschaltet, denn das wichtigste ist ja, den perfekten Familien-Schein zu wahren. Mit 21 machte ich mich selbstständig. "Vielleicht werde ich ja endlich wahrgenommen, wenn ich maximale Leistung erbringe?" Mit 26 Jahren hatte ich ein Burnout und beschloss mir Hilfe von anderen zu suchen. Wie von einem Blitz getroffen veränderte ich alles in Windeseile. Meine Gedanken, Verhalten, Ernährung, Beruf. Durch Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, Spiritualität und Meditation fand ich endlich zurück zu meiner natürlichen Kraft. Ich traute mich endlich, Ich zu sein. So oft dachte ich, ich muss mich schämen, für das was ich bin. Je freier ich mich fühlte, je glücklicher und erfolgreicher ich wurde, desto mehr rebellierte meine Mutter gegen mich, nur um sich selbst oder ihr Verhalten nicht hinterfragen zu müssen.


Bitte versteh mich nicht falsch, es gab wunderschöne Momente in meiner Kindheit. Meine Eltern lebten mir auch vieles vor, das ich heute weiterleben möchte. Sie kommen aus einer anderen Zeit. Sie sind anders aufgewachsen und haben andere Sichtweisen auf die Welt. Es ist, wie es ist. Dinge sind weder besser, noch schlechter. Sie sind einfach. Vergeben, loslassen, eigenes Ding machen, ohne sich die Erlaubnis einholen zu müssen.


Ich möchte dich nur darauf aufmerksam machen, dass es okay ist, nicht alles gleich zu machen oder zu wiederholen. Ein Ausbruch aus gewohnten Kreisläufen, kann die Befreiung deines Herzens sein. Heute gebe ich meine Erkenntnisse voller Dankbarkeit und Mitgefühl an Menschen weiter, die ähnliche unangenehme und schmerzvolle Erfahrungen gemacht haben.



Vielleicht geht es dir ähnlich und du möchtest endlich aus dem Karma deiner Familie aussteigen, dich sozusagen von deinen Fesseln lösen, die dich irgendwie immer wieder probieren klein zu halten und in alte Muster zu drängen. Vielleicht siehst du auch die Sinnlosigkeit hinter Verdrängung und Scheinheiligkeit und möchtest dem ein Ende setzen. Für dich und alle weiteren Generationen.


Von Herz zu Herz, will ich dich ein Stück weit an die Hand nehmen, denn auch wenn ich dich nicht kenne, weiß ich, wenn du meine Beiträge liest, wenn du auf irgendeine Art und Weise mit mir in Resonanz gehst, ich dir mit meinen Erfahrungen, Erkenntnissen und meinen erlernten Tools helfen kann.


Fühl dich frei, mich unverbindlich zu kontaktieren:

contact@beautyandvisions.com

Für Hier und Jetzt, möchte ich dir ein paar Reflexionsfragen aus meinem Workbook mitgeben, die ein bisschen Licht ins Dunkle bringen können:





REFLEXIONSFRAGEN

CHANGE OR REPEAT, BABY



Gibt es in deiner Familie wiederkehrende Ereignisse, vor allem einschränkende, die sich über Generationen hinweg gezeigt haben? Was denkst du, sollten die betroffenen Menschen aus dem Ganzen lernen?

Gibt es familiäre Muster, denen du glaubst? Die du lebst? Haben diese Muster einen Nutzen für dich heute?

Was müsste sich deiner Meinung nach ab sofort verändern, dass du nicht denselben Kreislauf lebst, wie deine Familie? Wie kannst du dein Ziel Schritt für Schritt umsetzen?

Was möchte ich jetzt leben, unabhängig davon, was in meiner Vergangenheit passiert ist?

Gibt es Taten meiner Mutter/meines Vaters, die ich verdränge, um sie zu beschützen?

Welche Ideale oder positiven Eigenschaften deiner Familie möchtest du weiterhin leben und stärken?

Wenn du jetzt daran glauben könntest, dass du deine Familie vor deiner Geburt freiwillig gewählt hast, was würde das in dir verändern? Was sollst du lernen oder welches Muster könntest du unterbrechen?

Gibt es Menschen in deiner Familie, denen du vergeben möchtest? Geschichten an denen du festhältst?



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