Warum Ziele glücklich oder depressiv machen:

Aktualisiert: Feb 14

Wir kennen alle diese netten Neujahrsvorsätze. Ist dir auch schon aufgefallen, dass sich so gut wie niemand daran hält? Der Grund dafür ist, dass keiner mehr weiß was er wirklich im Herzen will und diese Vorsätze dem nach auslegt, was gut klingt oder noch schöner, was andere sich auch so vornehmen. Ich verspreche dir, so lange du nicht weißt


- wer du bist (Name und Beruf hast du, bist du aber nicht ;) )

- was du wirklich willst und

- warum du manches gut oder schlecht findest

wirst du beim ersten Versuch etwas zu verändern scheitern und weiterhin ein Leben ohne tieferen Sinn leben.


Wenn dich dieser Satz aufregt oder (noch schlimmer) du meinst dein Leben ist supidupi so wie es ist und du brauchst gar keine Ziele, hast du wahrscheinlich ein großes Problem mit Veränderung. Versteh mich nicht falsch, meine Berufung ist es Menschen zu helfen positiv zu Denken, es gibt aber einen Unterschied zwischen Dankbarkeit für das was man hat und Stagnation aus Angst vor Veränderung oder Fehlern, die NATÜRLICH passieren müssen um in etwas gut zu werden. Ein Kind bleibt ja auch nicht liegen beim ersten Fehltritt der ersten Gehversuche. Ganz im Gegenteil, es weiß somit, dass dieser Schritt nicht zum Ziel führt und die Strategie geändert werden muss.


Die glücklichsten, erfolgreichsten Menschen der Welt haben einen großen gemeinsamen Nenner. Sie haben persönliche Ziele, die sie ständig erweitern um noch glücklicher zu werden und weiter zu wachsen. Stagnation macht depressiv und krank.





Ziele sind Wegweiser und Leitsterne, die dir Halt und Orientierung geben können. Sie sind immens wichtig um zu wissen was du willst. Erst, wenn ich weiß was ich will, kann mein Verhalten dem nach gestaltet werden. Ziele setzen Handlungen in Gang, aber vergiss dabei nicht; du wirst im Leben niemals ankommen. Erfolg auf sämtlichen Ebenen ist nicht die Zielerreichung selbst, sondern wenn du deiner Mission, deinem Herzensweg, deiner Interesse, deiner Leidenschaft nachkommst.


WICHTIG Die Zielerreichung ist niemals das Ziel. Ich weiß das klingt jetzt verwirrend, aber du kennst sicher den bekannten Spruch: „Der Weg ist das Ziel.“ Viel wichtiger an Zielen ist, seine Wünsche zu definieren, seinem Herzen zu folgen und der persönlichen Bestimmung nachzukommen. Im Laufe des Weges können sich deine Ziele immer wieder ändern, sogar größer werden und genau so soll es sein.


Könnte es sein, wenn ich mir gar keine Ziele (mehr) setze, ich stehen bleibe? Ich in meiner Gewohnheits-Zone bleibe und der Preis dafür meine Lebendigkeit, Freude und tiefgreifende Erfahrungen sind?


ES GIBT ZWEI ARTEN VON ZIELEN

Die Irrealen: Ziele die nicht real sind, also unerreichbar sind, wie zum Beispiel das Ziel von Perfektionismus, frustrieren, machen müde und untermauern das Gefühl oder den Glaubenssatz nicht gut genug zu sein.

Die realen: Ziele die meine persönlichen Wünsche wie - Liebe, Gesundheit und Erfolg - erfüllen, treiben dich an und erwecken eine besondere Energiequelle in dir. Deine mutigste Version in dir. Pure Lebendigkeit und Kraft. Du wirst deine Energie nicht mehr sinnlos verschwenden, sondern wirst deine Glaubenssätze und Handlungen deinen Zielen anpassen.


Ich hoffe du nimmst jetzt gleich mal einen Zettel in die Hand und schreibst dir deine Herzensziele auf. :P kleiner Tipp: Schreib dir nicht nur auf: "Gesundheit" - sondern definiere sehr genau. Wie fühlst du dich, wie viel bewegst du dich, wie ernährst du dich? Beim Thema Liebe: Wie liebst du? Wie wirst du behandelt? Wie schaut deine Traumbeziehung aus?


Erst, wenn du weißt was du willst, kannst du es wahrnehmen. Zuvor reprojizierst du deine Vergangenheit und nimmst das wahr, was du kennst oder an was du glaubst.


Von Herz zu Herz

Claudia



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